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Auf der anderen Seite – ein Mentor auf Stellensuche | 6. April 2018

Da sass ich also Anfang November 2017; eben auf der anderen Seite. Nicht als Mentor im Programm des AWA, sondern ohne Job, ein potentieller Mentee, im «richtigen Alter». Das Gefühl war, freundlich gesagt, etwas komisch.

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Da sass ich also Anfang November 2017; eben auf der anderen Seite. Nicht als Mentor im Programm des AWA, sondern ohne Job, ein potentieller Mentee, im «richtigen Alter». Das Gefühl war, freundlich gesagt, etwas komisch.

Was hat mir geholfen?

Das Wissen darum, dass es im Leben nicht immer nach Plan geht. Wissen, dass es 3 verschiedene Kategorien von Dingen gibt
  • Was man selbst ändern kann

  • Was man beeinflussen kann

  • Was ausserhalb des Einflussbereichs liegt
Ein gesundes Selbstvertrauen und -sicherheit. Diese beiden Dinge erlaubten mir, aktiv zu kommunizieren, dass ich auf dem Markt war.

Ein stabiles Umfeld gab mir die Ruhe, die ich brauchte. Zeit. Zum Kaffee trinken, Mittagessen, erzählen, zuhören und diskutieren. So erfuhr ich, wo es denn welche Möglichkeiten gab. Bewerbungsunterlagen, die zur Person passen und positiv auffallen.

Für mich ist es keine grosse Überraschung, aber es zeigte sich wieder einmal, dass sich Networking lohnt. Pro Tipp dazu: Es hilft, wenn man gerne kommuniziert, nicht allzu fest auf (s)einen Vorteil aus ist und gerne auch mal einfach anderen etwas Gutes tut, ohne etwas dafür zu erwarten. Erst mit dem Networking beginnen zu wollen, wenn man ein Netzwerk braucht ist, mit Verlaub, zu spät. Dann wird daraus nie was. Deswegen sollte man da rein Zeit investieren, so viel wie man kann und mag.

Was waren also die Zutaten, die es brauchte, damit ich wieder eine Stelle fand?
Da gibt es wohl schon ein paar; ein guter Leistungsausweis, ein tragendes Netzwerk, eine positive Einstellung, Offenheit und Interesse. Ein Quäntchen Glück als «Tüpfli auf dem i», alles gut geschüttelt (oder gerührt?) und dann kommt es gut. So kam ich dann zu meiner Stelle als Senior Consultant Digital und Head of Lab bei Farner Consulting.

Meine eigene Erfahrung «auf der anderen Seite» hat mich in so ziemlich allem bestätigt, was ich den Mentees jeweils als Empfehlungen und Tipps weitergab und somit auch weiter ans Herz legen werde. // Schliessen